ergebnis
Als Journalistin berichtete ich mehrfach über den Inländervorrang, diskutierte mit zahlreichen Politikern zum Thema ältere Arbeitskräfte und Arbeitsmigration, und hinterfragte die Umsetzung fortlaufender Massnahmenvorschläge zur verstärkten Partizipation älterer Angestellten am Arbeitsmarkt.
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Die Debatte am 30. Oktober 2025 deutete an, dass sich die internationalen Unternehmen der Schweizer Privatwirtschaft wohl noch nicht ganz in der Verantwortung sehen, ihren gesellschaftlichen Teil zu einem "nachhaltigen" Arbeitsmarkt beizutragen. Das würde u.a. darin bestehen, prioritär das breite, hiesige Wissen und Arbeitspotenzial auszuschöpfen - vor allem älterer Arbeitskräfte - , bevor auf jüngere Angestellte aus dem Ausland zurückgegriffen wird. Auch gesetzliche Anpassungen, wie z.B. die Staffelung der BVG-Abgaben, um ältere Arbeitskräfte konkurrenzfähiger zu machen, sind unwahrscheinlich. Dies ist bedauerlich, da das Arbeiten über das Pensionsalter hinaus sowohl von Politik, als auch von der Wirtschaft stets befürwortet wird. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den 'key players', wie z.B. den Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden, sowie der Politik ist deshalb unabdingbar, um den Bedarf in Unternehmen nach Ü50-Arbeitskräften zu fördern.
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Hier geht's zum Transkript und Tonaufnahme der Debatte: